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2017-09-18, Öffentliche Ausstellung in der Kreuzkirche der Stadt Nürtingen
 
Zum Siegerentwurf des Ausschreibungswettbewerbs

 
Siegerentwurf 1009 Bahnstadt Nürtingen
Verwweben und Weiterstricken am STadtgrundriss

 
 
2.Phase – 1.Preis
Hosoya Schaefer Architects AG, Zürich
Mit
Agence Ter GmbH Landschaftsarchitekten Karlsruhe
Verkehrsplaner IBV Hüsler AG

 
 
Planung Bahnstadt Nürtingen
1009 Verweben und Weiterstricken am Stadtgrundriss, Siegerentwurf

 
 
Video zum Plan

 
Nördlicher Bereich
Die Plochinger Straße soll direkt parallel zur Bahngleisen angereiht werden.
Vor das Seniorenheim wird ein Gebäudekomplex sinnvoll angeordnet

 
 
Von nördlich kommend zum neuen ZOB Bahnhof und die Baukomplexe zum Holzher Areal und Bahn Güterareal.

 
Bereich auf Höhe des neuen ZOB und dem kommenden Parkhaus und Mobilitätszentrale.

 
 
Bereich um den Bahnhof und östlich als Platz der Bereich vor der Seegrasspinnerei mit Bachlauf

 
Bereich zwichen Bahnhof und Hauber entlang an der Bahn beziehungsweise im Ostbereich zwischen Kirchheimer Straße und Seegras Spinnerei

 
Bereich vor Hauber hinüber zur Kirchheimer Vorstadt

 

 
Der Bereich vor der Kirchstraße zur Kirchheimer Straße wird in der Form neu gestaltet, dass die neue Straßentrasse direkt an den Gleisen liegt und auf der alten Straße eine neue Gebäudereihe entstehen soll.
Die Straße wird ungefähr dort lang geführt, wo sich hinter Hoagis und Zweiradeckstein ein Abstell-GeländeStreifen zum Bahndamm befindet.
Allerdings funktioniert die jetztige Fußgänger Unterführung dann nicht mehr.
Die Fußgänger-Führung ist hier nicht als geändert ausgeführt und müsste sicherlich in der Realität angepasst werden

 
 
Visionsabschnitt: B297, Parkhaus der Stadt, Bahn-Untertunnel und Steinachapotheke.
Dieser Abschnitt wird derart in der Vision geändert, dass die Gebäude beim Etzler, Medla und der Steinach-Apotheke abgerissen werden.
Beim südlichen Block soll dann ein neuer geometrisch identischer Neubau entstehen.
Insofern würde der Schwenkbereich für LKWs von der Kirchheimer Straße angepasst werden, allerdings bleibt das Problem komplett bestehen, dass eine voll befahrene Bundesstraße in die Neuffener Straße versucht einzumünden und beide Blöcke beim heutigen Etzler Gebäude und Einmündungsbereich Kirchheimer Straße gerade mal 4 bis 5 Fahrzeuge durchlassen.

 
 
Als Vision: Abriss und neu-bebauung bei der Bahnuntertunnelung, gegenüber dem Amtsgericht.
Die Straßenführung der Bundesstraße bleibt dabei erhalten.
Mit dieser Vision wird der Verkehrsknoten an der Stelle nicht gelöst.

 

 

 
Das Bahnhofsareal wird zur Ost-Seite bei der Seegras-Spinnerei integriert in ein großes Areal.
Dabei soll die denkmalgeschützte Hoagis-Tankstelle als Cafe oder Relaxbereich vor der Seegrasspinnerei platziert werden.
Wichtig ist dabei, dass die Gebäude VII und III und die Tankstelle auf dem aktuellen Straßenbereich stehen, da ja die Plochinger Straße direkt zur Bahn verlegt werden.

 
 
Zur Rechten Seite hin wird vor dem Seniorenheim in der Rümelinstraße ein Baukomplex vorgestellt, welcher anschliessend einen Spielplatz zwischen Seniorenheim und dem als Sondernutzung und Büro eingeplanten Blocks bildet.

 
Neugestaltung des Areals vor de Nürtinger Bahnhof gegenüber dem Kaufland Areal.

 
Umgestaltung des aktuellen Holzher Areals und der Diakonie-WLZ-Ladens.
Vorgelagert sind zur Linken Seite an der Straßentrasse das Mobilitätszentrum mit Parkplätzen und als Übergang zur Bahn und dem ZOB.

 
 
Der Siegerentwurf für die Bahnstadt wurde zur Eröffnung von Schaefer Architects und Agence Ter vorgestellt.

 
Dabei wurde vor allem die Trassenführung die gestalterische Sicht des aktuellen Holzher-Areals, des Stadtbach-Umfeldes als Bahnhofs-Vorplatz und die Führung bis zur Tankstelle erläutert.

 
 
Der genannte Plan des Siegerentwurfes der Bahnstadt Nürtingen wird auch als 3 dimensionales Modell ausgestellt für die Öffentlichkeit

 
Der wesentliche Teil ist umrandet dargestellt.
Markant ist für mich, dass der Gebäudebereich zum Amtsgericht hin als finale Vision neu bebaut ist.
Dabei wird in der Vision die bestehenden Gebäude entlang der Bundesstraße schon mal abgerissen und ein neuer Gebäudekomplex zum Bahntunnel soll entstehen.
 
Leider werden diese architektonisch-planerischen Visionen ganz ohne die Verkehrskonzept entwickelt.
Denn dieser Knoten ist die Achillesverse des gesamten Planungskonzepts sobald man die Bauphasen bedenkt.
 
Sollte dieser Plan vom Gemeinderat gewählt werden und ohne naiv die Planungsschritte nach den aktuellen Fördermitteln abgearbeitet werden, dann entsteht hier für 30 Jahre ein VerkehrsChaos.

 
 
Anders gesagt: man muss für die Bahnstadt erst die Vorraussetzungen schaffen, dass nicht 30 bis 40 Jahre das Chaos entsteht.
Man, die Stadtplaner und Gemeinderäte, muss vor Beginn erst den Knoten am Amtsgericht umstrukturieren und phasenweise umlenken, und danach, sofern der Verkehrsknoten gelöst ist, kann für 30 bis 40 Jahre die Bahnstadt gebaut werden.
 
 
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